| 1957 |
Die "Julius D. A. Marxen" wurde bei der Hamburger Werft "Pohl und Jozwiak" als Lotsenboot gebaut und in Dienst gestellt.
Auf derselben Werft entstand auch das Schwesterschiff "Adolph A. H. Fokkes"
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ab 1957 |
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"Marxen" und "Fokkes" sind nun als Lotsenboote an der Lotsen-station Köhlfleet für die Hamburger Behörde "Strom- und Hafenbau" eingesetzt.
Jeweils zwei Schiffsführer fahren im Schichtdienst. Die Lotsenversetzer sind Tag und Nacht im Dienst, um Hafen- und Elblotsen abzuholen oder an Bord der aufkommen-den und abgehenden Frachtschiffe zu bringen. |

Lotsenstation Köhlfleet |
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Foto: Hasenpusch (C) |
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1973 |
Die "Marxen" wird umgebaut. Das hölzerne Ruderhaus wird durch eines aus Aluminium ersetzt.
Fuhr die "Marxen" bislang mit einem Diesel-Elektroantrieb, wird sie nun durch einen 12-Zylinder MWM-Diesel direkt angetrieben. Da der erstere Antrieb aus zwei Maschinen bestand und so sehr viel mehr Platz beansprucht hatte, ist der Maschinenraum heute ungewöhnlich geräumig und komfortabel.
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1996 |
"Julius D. A. Marxen" wird außer Dienst genommen. Zwei Nachfolgerschiffe, "Lotse 1" und "Lotse 2", in ihrer Bauart ganz ähnlich, ersetzen die Hafenveteranen nach fast 40jährigem Einsatz. |
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1997 |
Strom- und Hafenbau Hamburg versteigert beide Schiffe. Während "Fokkes" nach Holland verkauft wird, ersteigert der Hamburger John Lührs die "Marxen".
Die "Julius D. A. Marxen" wird umbenannt in "Marxen".
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1998 |
John Lührs, Inhaber der Fa. Lührs Schiffstechnik, überholt und repariert Motor, Getriebe und Rumpf. |
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1999 ff. |
Die "Marxen" soll als Traditionsschiff weitestgehend im Originalzustand erhalten bleiben und als Teil der jüngeren Hamburger Hafengeschichte einem interessierten Publikum zugänglich und erlebbar gemacht werden. |